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Am 30. August  lud die AfB zu einem offenen bildungspolitischen Tischgespräch mit unserem SPD Bundestagsabgeordneten Marco Bülow und kompetenten Fachleuten ins Wichernhaus ein.

In einem intensiven Austausch wurden Themen wie die Schulsozialarbeit, das Kooperationsverbot, eine gebührenfreie Bildung, der Ganztag und die Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommune diskutiert.

Ein paar wesentliche Punkte der Diskussion waren:

Wichtig für alle Schulen, unabhängig von ihrer Schulform, ist die Fortführung der befristeten Schulsozialarbeit mit dem Ziel der Entfristung. Schulen brauchen mehr Schulsozialarbeit - die Forderung für jede Jahrgangsstufe ein Schulsozialarbeiter - daran muss sich eine gute Schule messen lassen.

In Dortmund wurde die Notwendigkeit und die Forderung der Fortführung der befristeten Schulsozialarbeit bereits früh erkannt und unterstützt.

Zukünftig muss der Bund die Schulsozialarbeit als seine Aufgabe sehen und darf sich nicht aus seiner Verpflichtung nehmen durch eine Verlagerung auf Land und Kommune.

Wir brauchen dringend mehr Investitionen in Bildung, um mehr Bildungsgerechtigkeit zu verwirklichen. Dazu muss ein landesweit einheitlicher Sozialindex zur Anwendung kommen. Ungleiches muss ungleich behandelt werden. In benachteiligten Stadtteilen brauchen Schulen ein deutliches mehr an Unterstützung.

Im Bereich der Digitalisierung sind die Schulen in unserem Land weit entfernt von einer Realität, die schon lange existiert. Es bedarf hier dringend einer entsprechenden Ausstattung unserer Schulen und kontinuierlicher Fortbildung.

Das längere gemeinsame Lernen ist und bleibt der Schwerpunkt sozialdemokratischer Bildungspolitik.

Jedes Kind muss die Chance zur individuellen Entwicklung gegeben werden. Dazu braucht es ein individuelles lernen und ein mehr an Zeit für Entwicklung. Die Anne-Frank-Gesamtschule in der Nordstadt zeichnet sich durch eine hervorragende neue konzeptionelle Arbeit aus. Es geht um die Förderung und das Erkennen von Talenten und darum jeden Schüler einen Anschluss auch nach seiner Schulzeit zu ermöglichen.

Das Kooperationsverbot muss fallen. Der Bund darf sich nicht länger aus seiner Verantwortung im Schulbereich nehmen.

Der Ganztag braucht Standards - der gebundene Ganztag muss zunehmend Standard werden.

Bildung kann nicht in Projekten nachhaltig sein. In gute Projekte wird viel Geld investiert. Sie sind aber zeitlich befristet und bieten daher letztlich keine Verlässlichkeit.

Bildung muss kostenlos sein angefangen von der Frühförderung bis zum Studium. Gerade in der Frühförderung werden Kinder nicht erreicht, die im Besonderen einer Förderung im sprachlichen und sozialen Bereich bedürfen.

 

 

 

 

 



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